
Wer eine Einladung mit dem Vermerk „White Tie“ erhält, weiß: Es wird ein Abend der Extraklasse. Der Frack ist nicht einfach nur ein Anzug; er ist das prestigeträchtigste Kleidungsstück, das ein Mann tragen kann. Doch was macht diesen Look so besonders und worauf muss man beim Styling achten?
Was genau ist ein Frack?
Der Frack, oft auch als „großer Gesellschaftsanzug“ bezeichnet, ist die Krönung der formellen Herrenmode. Er wird ausschließlich am Abend (meist ab 18 Uhr) getragen und besticht durch seine unverwechselbare Silhouette.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
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Die Frackjacke: Vorne taillenkurz geschnitten, endet sie hinten in den charakteristischen „Schwalbenschwänzen“. Besonders wichtig: Die Jacke wird niemals zugeknöpft!
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Die weiße Piqué-Weste: Ein absolutes Muss, die unter der Jacke hervorblitzt.
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Die weiße Fliege: Namensgeber für den Dresscode „White Tie“. Eine schwarze Fliege zum Frack ist tabu (dies ist dem Servicepersonal vorbehalten).
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Die Hose: Sie besitzt keine Umschläge, dafür aber zwei edle Seidenstreifen (Galons) an den Seitenwänden.
Wann trägt man dieses Outfit?
Ein Frack kommt nur bei den exklusivsten Anlässen zum Einsatz. Typische Beispiele sind:
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Opernbälle (wie der Wiener Opernball)
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Nobelpreisverleihungen
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Hochzeiten mit strengem Protokoll
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Staatsbankette
Der perfekte Sitz: Darauf sollten Sie achten
Damit der Frack seine volle Wirkung entfaltet, ist die Passform entscheidend. Die Weste darf nicht länger als die Jackenfront sein, und die Ärmel des Frackhemdes sollten genau die richtige Länge haben, um die Manschettenknöpfe dezent zu präsentieren. Abgerundet wird das Outfit traditionell mit schwarzen Lackschuhen.
Pro-Tipp: Wer das Outfit perfektionieren will, greift zum Zylinder und einem weißen Einstecktuch aus Seide.


